Red Barrels-Mitgründer verwundert, warum Outlast-Nachahmer bislang fehlen

Die Outlast-Reihe hat Horror-Fans über 13 Jahre hinweg groteske und provokante Szenen geboten und mehr als 50 Millionen Spieler erreicht. Trotz des Erfolgs hat bislang kaum jemand versucht, diesen Erfolg zu kopieren.

Red Barrels-Mitgründer Philippe Morin zeigt sich ebenso verwundert wie die Community darüber, dass bislang keine Nachahmer sichtbar wurden. Er erklärt, dass es schwer sei, die Grenze dessen zu finden, was in diesem Segment akzeptabel bleibt, und dass Outlast stets einen Unterschied zu anderen Spielen bewahrt habe, gerade weil so viele neue Titel jährlich erscheinen und Spieler eine Auswahl hätten.

In Blick auf die Zukunft gab es immer wieder Spekulationen, welches Spiel das nächste Outlast werden könnte. Bislang sei daraus jedoch nichts geworden – ein Mix aus verschiedenen Faktoren, unter anderem dem Fehlen von Kämpfen und Gore, könne eine Rolle spielen.

Morin betont, dass Red Barrels sich in einer Nische wohlfühlt und dort erfolgreich ist. Ein Massentauglichkeitsziel sei nicht Teil der internen Planung; falls man sich künftig doch stärker auf breite Masse fokussieren möchte, müsste man eine andere IP oder ein anderes Konzept wählen.


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