Sony kehrt Horizon Hunters Gathering zurück: Live-Service scheitert am Feedback
Sony soll den Kurs bei Horizon Hunters Gathering geändert haben: Aus dem geplanten Live-Service-Koop wird eine reguläre Koop-Erfahrung mit Story und kleinerem Umfang, nachdem das Feedback der Spieler in mehreren Playtests negativ ausgefallen war.
Der Neustart soll bis zum nächsten Meilenstein im Dezember überzeugen. Scheitert er, könnte Horizon Hunters Gathering wie viele andere Sony-Live-Service-Projekte in der Versenkung landen.
Die meisten Entwickler des Projekts seien auf andere Vorhaben verlagert worden, während eine kleine Einheit bei Guerilla Games an dem nächsten Einzelspieler-Horizon arbeitet. Das Umfeld bleibt dabei gespannt, denn der Wechsel deutet darauf hin, dass Sony seine Strategie in der Branche neu justieren möchte.
In den größeren Branchentrend passt sich Sonys Taktik an: Mehrere Live-Service-Vorhaben wurden in den letzten Jahren beendet oder gestoppt. Unter den größeren Franchises scheint nur Helldivers 2 und MLB The Show stabil zu laufen; Marathon wird ebenfalls zitiert, weil es durch ein Drittanbieter-Studio oder durch das regelmäßige Jahres-Release-Modell Erfolge feiert. Eine weitere Live-Service-Ankündigung, Fairgames, ist seit 2023 kaum in offizieller Kommunikation aufgefallen. Insider Gaming berichtete im April von Schwierigkeiten, den „Fun“-Faktor in einer Pre-Alpha-Version zu finden.
All das bedeutet für Fans: Der Markt verschiebt sich weiter weg von großen, dauerhaften Live-Service-Erlebnissen hin zu fokussierteren, einzelspielerischen oder kleineren Koop-Erfahrungen – und Guerilla bleibt dabei, ob Horizon sich erneut beweisen kann. Die nächste Meilenstein-Prüfung im Dezember dürfte entscheiden, ob der Kurswechsel Früchte trägt.
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