Riot-Mitbegründer: 2XKO kein Fehler, aber Markt um Aufmerksamkeit ist hart

Riot-Mitbegründer Marc Merrill hat auf der PAX West-Veranstaltung betont, dass 2XKO kein Fehler gewesen sei. Er wies darauf hin, dass der Titel trotz mutiger Ansätze nicht den erhofften Schwung erreicht habe.

Nach Jahren der Entwicklung, einem holprigen Start und drei Wochen nach dem Release kam es zu Entlassungen; Riot kündigte die Beendigung weiterer Entwicklungen von 2XKO für dieses Jahr an und bot Rückerstattungen für In-Game-Käufe an.

Merrill erklärte, dass es nach einem Treffen mit EVO-Gründern und den Cannon-Brüdern viele Chancen rund um die wettbewerbsorientierte Szene gebe. Man sei überzeugt gewesen, dass das Free-to-Play-Modell Vorteile brächte und die League-IP für beide Zielgruppen – League-Spieler und FGC – attraktiv sein könnte. Und man habe ein schönes Spiel geliefert, das Risiken mit dem Tag-System einging.

Eine zentrale Erkenntnis sei, dass der Live-Service-Markt sehr kompetitiv ist. Merrill betonte: Man konkurriert nicht nur mit anderen Spielen, sondern mit allem, um die Aufmerksamkeit und Zeit der Spieler zu gewinnen. Um eine nachhaltige Community aufzubauen, müssten viele Dinge gleichzeitig funktionieren, was 2XKO offenbar nicht gelungen sei.

Trotz dieses Misserfolgs wolle Riot weiter große Sprünge wagen. Merrill sagte, dass man weiterhin mutige Projekte starten werde, auch wenn nicht jedes Vorhaben gelingt. Offenbar soll auch an einem MMO gearbeitet werden, dessen Entwicklung offenbar nicht eingestellt wurde.


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