Harvey Smith: Arkane hätte Redfall nie als Live-Service entwickeln sollen

In einem Interview erklärt Harvey Smith, ehemaliger Creative Director bei Arkane Austin und heute CEO von Black Pony Immersive, dass Redfall nie als Games-as-a-Service-Spielen hätte arbeiten sollen.

Redfall wurde stark kritisiert und im Verlauf des Jahres nach der Veröffentlichung musste Arkane Austin unter Microsoft geschlossen werden, wodurch fast 100 Mitarbeitende ihren Job verloren. Die Entwickler kehrten kurzzeitig zurück und schlossen das finale Update 1.4 ab.

Smith betont, dass es in der 1.4-Sektion Highlights gab und dass dieser Teil von Ricardo Bare als Schriftsteller entstand und Themen wie Liebe und Gemeinschaft erforscht sowie die Unterscheidung zwischen Mensch und Vampir in der Metapher reflektiert.

Der Release von Redfall führte zudem zu Debatten um Konsolenpläne: Eine PS5-Version war geplant, wurde aber nach der Bethesda-Übernahme gestrichen. Sony-Fans nutzten die Kritik, um Xbox-Verfehlungen zu illustrieren.

Größter Faktor war, dass das Team an etwas arbeitete, das außerhalb ihrer Kernkompetenzen lag – immersive Sim-Experten in einem Live-Service-Shooter. Die Rückkehr zu dem, was Arkane am besten kann, stand im Fokus – und auch der Neustart von Black Pony, das sich auf immersive Sim konzentriert. Ein erstes Spiel von Black Pony wurde noch nicht angekündigt.


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