Deficit mischt Deus Ex und Butcher Bay: starkes Feeling, Stealth im Fokus
Deficit gilt als Indie-Immersive-Sim, die Elemente aus Deus Ex mit Anleihen an The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay verbindet und dabei ein erstaunlich greifbares Körpergefühl vermittelt.
Entwickelt von Item42, das zuvor Perish entwickelt hat, schlüpft man in die Rolle eines freiberuflichen Spions in einer dystopischen Welt und infiltriert Hadrian's Wall, um ein Gerät namens Interpolator zu stehlen.
Die Mechanik kombiniert Sneaking und Schießen mit druckvoller Nahkampf-Action. Gegner reagieren spürbar auf Schläge, und Objekte lassen sich werfen, um Gegner abzulenken oder zu schädigen. Batterien aktivieren bzw. deaktivieren Türen sowie Robotersentinels, Minen oder Lasersperren erhöhen die Vielseitigkeit der Tricks in der Welt, die stark auf Interaktion reagiert.
Stealth-Experimente scheinen noch nicht perfekt: Die Infiltration wird als zu komplex beschrieben, weshalb das Leise-Umgehen nicht eindeutig sei. Trotzdem bleibt Deficit auch beim aggressiven Vorgehen spielbar und befriedigend.
Eine Demo ist derzeit spielbar; eine Vollversion dürfte im kommenden Jahr erscheinen, ein konkreter Termin steht jedoch nicht fest.
Für Fans anspruchsvoller Immersive-Sims bietet Deficit interessante Mechaniken, auch wenn die Umsetzung der Stealth-Mechanik weiter verfeinert werden sollte.
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