Breaking Benjamin-Frontmann pausiert Konzert wegen Fallout-4-Modding-Konflikt

Ein Auftritt der Band Breaking Benjamin in Holmdel, New Jersey, wurde am Wochenende von einer ungewöhnlichen Szene geprägt: Frontmann Benjamin Burnley hielt das Konzert für mehrere Minuten an, um sich einer Auseinandersetzung im Fallout-4-Modding zu widmen.

Burnley soll laut einem Reddit-Beitrag die Fans dazu aufgefordert haben, seinen Mod „True First Person“ herunterzuladen, um einen Rivalen-Modder zu übertrumpfen, der ihn in der Qualität seines Werks angefeindet haben soll.

Die vier- bis fünfeinhalb Minuten dauernde Rede wurde von Screens hinter der Bühne begleitet, auf denen Mod-Details eingeblendet wurden. Burnley betonte dem Publikum, dass der Mod auch dann heruntergeladen werden solle, selbst wenn man das Spiel nicht spiele, und kündigte an, dass bald ein Update erscheinen werde.

„Wenn du einen Mod veröffentlichst, sollst du mit dem Lernen wachsen und es besser machen können“, sagte Burnley, während er den Streit im Fallout-4-Modding-Umfeld zum Kern des Auftritts machte.

Der Mod „True First Person“ ersetzt in Fallout 4 das übliche First-Person-Gameplay durch eine Perspektive, in der der Charakter inklusive Körper, Beinen, Kleidung und Ausrüstung sichtbar ist. Die Mod sei als „AI assisted“ gekennzeichnet und wird auf Nexus Mods geführt.

Auf dem Nexus-Mods-Eintrag von Nutzer „killemloud“ existieren weitere Reaktionen der Community; Burnley bedankte sich am selben Abend bei einem Poster.

Für Gaming-Fans erinnert die Szene an Breaking Benjamins Wurzeln im Gaming: Die Band nahm den Song „Blow Me Away“ für den Halo-2-Soundtrack auf.

Ein offizielles Video der Mod in Aktion ist auf YouTube verfügbar.


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