Blizzard muss KI-Nutzung am Arbeitsplatz diskutieren – Gewerkschaft erzielte Durchbruch

Blizzard Entertainment-Gewerkschaft, in Zusammenarbeit mit der Communications Workers of America (CWA), hat einen bahnbrechenden Vertrag mit dem Studio unterzeichnet, der unter anderem festlegt, dass Blizzard jegliche Einführung generativer KI am Arbeitsplatz zuvor besprechen, evaluieren und verhandeln muss.

Der Vertrag betrifft rund 1900 Mitarbeitende aus Bereichen wie World of Warcraft, Hearthstone, QA, Overwatch und Diablo.

Zu den Vorteilen gehören Gehaltserhöhungen, Beschwerdeverfahren, eine dreitägige Hybrid-Arbeitswoche im Büro, Just-Cause-Schutz, Remote-Arbeit und barrierefreie Maßnahmen für Beschäftigte.

Am deutlichsten sichtbar ist jedoch die Klausel, dass Blizzard die Nutzung von KI am Arbeitsplatz zuerst prüfen muss.

Die Verträge verlangen, dass Blizzard die Nutzung von künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz diskutiert, bewertet und verhandelt. Dadurch kann Microsoft KI-Nutzung in seinen Software-Entwicklungsabteilungen nicht mehr einfach top-down durchsetzen.

In einer Branchenneuheit erhalten Beschäftigte das Recht, nach einer Kündigung in offene Blizzard-Positionen innerhalb jeder Gewerkschaftseinheit für 14 Monate wieder eingestellt zu werden. Zusätzlich gibt es unabhängig von der Betriebszugehörigkeit vier Wochen mehr Abfindung.

In der QA-Abteilung betreuender Verhandlungsausschuss-Mitglied Simon Hedrick sagte: "Ich glaube, die positiven Veränderungen, die wir gewonnen haben, werden sich auswirken und die Spielebranche insgesamt zu einem besseren Ort für Beschäftigte und Spieler machen. Dieser Vertrag ist der Auftakt zu Größerem, und ich erinnere alle daran: Wenn wir zusammen kämpfen, gewinnen wir zusammen."

Der Abschluss erfolgt zu einer Zeit, in der die Branche von Berichten über Umstrukturierungen unter dem Xbox-Dach geprägt ist, die Tausende von Jobs betreffen und weitere Einschnitte andeuten.


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