AMD zeigt GDDR7-Unterstützung in Linux-Treibern – erste Hinweise auf nächste GPUs

AMD hat Patch-Dateien für den Linux-Treiber AMDGPU veröffentlicht, in denen erstmals eine Kennung für GDDR7 auftaucht. Die Änderung ist klein – eine Zeile Code in einem großen Open-Source-Treiberpaket – doch sie untermauert die Erwartung, dass kommende GPUs GDDR7 nutzen werden.

Die aktuelle 9000-Serie verwendet laut Kurzbeschreibung GDDR6, während Nvidia bereits GDDR7 in der RTX 50-Serie einsetzt. AMD könnte demnach mit der nächsten Generation folgen. Zusätzlich soll AMD laut Patchnotizen Unterstützung für Display Core Next 6 (DCN6) hinzugefügt haben, eine Architektur, die bereits zuvor erwähnt wurde.

Zur weiteren Einordnung wird RDNA 5 voraussichtlich gegen Ende 2027 oder in 2028 erwartet. Gerüchte sprechen von wenigen Grafikkarten im ersten Jahr, gefolgt von einer breiteren Linienup im Anschluss. Das scheint im Kontext der erwarteten Konsolen-Launches Sinn zu ergeben.

Außerdem erwähnte AMD-CEO Lisa Su im Februar, dass der SoC für die nächste Xbox “fortschritte macht”, um einen Launch im Jahr 2027 zu unterstützen. Die Memory-Knappheit wird weiterhin diskutiert, doch laut Aussagen von Acer-CEO könnte die Lage nicht so dramatisch sein, wie befürchtet. Nvidia dürfte ebenfalls erst 2028 größere Updates liefern.


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