Vermila Studios entlässt alle Mitarbeitenden kurz nach Launch; Schließung möglich
Nur wenige Monate nach dem Release von Crisol: Theater of Idols steht Vermila Studios vor schweren wirtschaftlichen Turbulenzen. Das Studio hat Mitarbeitende freigestellt, während eine vollständige Schließung nicht ausgeschlossen wird.
Weniger als sechs Monate nach dem Launch bestätigte CEO David Carrasco gegenüber Game Developer die Kürzungen und betonte, dass das Unternehmen nicht geschlossen sei, die Zukunft jedoch unklar bleibe. Zuvor kursierten auf X Gerüchte über eine angebliche Schließung, die sich später als fehlerhaft herausstellten.
Mehrere Mitarbeitende – darunter erfahrene Teammitglieder – berichteten, am 22. Juli entlassen worden zu sein. Carrasco erklärte, man habe aus finanziellen Gründen Personal abbauen müssen und wolle vorerst ohne Shutdown durchhalten; die Umstände seien jedoch schwierig und eine vollständige Schließung erscheine in den kommenden Monaten als realistische Möglichkeit.
Crisol: Theater of Idols wird als Survival-Horror-Shooter beschrieben, der eher eurojank-typische Elemente aufweist: merkwürdig, atmosphärisch und keineswegs ein Mainstream-Hit. Die Zukunft von Vermila und weiteren Projekten bleibt offen, ein weiteres Signal dafür, wie volatil der Spielemarkt auch für kleine Studios sein kann.
Takeaway: Die Personalentscheidungen zeigen die fragilen Rahmenbedingungen der Branche – selbst ein vergleichsweise ambivalenter Titel kann eine Kettenreaktion aus finanziellen Problemen auslösen. Die Community sollte die Entwicklungen weiter beobachten, denn aktuelle Aussagen lassen Raum für Ungewissheit über Vermilas Weg nach vorne.
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