Ex-Bethesda-Künstler erwartet Fallout 3-Remaster mit mehr Remake-Tiefe
Ein ehemaliger Bethesda-Lead Artist blickt optimistisch auf das angekündigte Fallout-3-Remaster – und macht klar, dass der ursprüngliche Release nicht das war, was das Team sich vorgestellt hatte.
Nate Purkeypile hat an Fallout 3, Skyrim, Fallout 4 und Starfield gearbeitet und war unter anderem Lead Artist von Fallout 76. Jetzt ist er unabhängig aktiv und verantwortet unter anderem das stealth-Archery-FPS The Axis Unseen. In einem Gespräch mit dem YouTube-Kanal The Examined Game stand seine Bethesda-Vergangenheit im Mittelpunkt.
Mit Bethesda, das die lange gemunkelte Remaster-Ankündigung offiziell bestätigt hat, dürfte Purkeypile gespannt sein, wie das Remaster den Geist des Originals einfängt. „Ich freue mich persönlich darauf“, sagte er, „weil wir damals super tech-constrained waren. Man konnte nur so viele Lichter platzieren.“ Er betont, dass das Fallout 3-Bild nicht exakt dem entsprach, was er damals intendierte hatte: „100% nicht das, was wir beabsichtigt hatten, und es war sehr, sehr constrained.“
Die Konzeptkunst von Fallout 3 bleibt eine verführerische Vorschau auf das, was hätte sein können. Selbst einfache Anpassungen wie eine längere Draw Distance würden dem Commonwealth Wasteland mehr Raum geben. Purkeypile befürwortet Remaster, die stärker in Remake-Gefilde vordringen – weniger bloßes Aufbohren der Texturen, mehr substanzielle Überarbeitung.
„Ich denke, viele dieser Remakes wurden in letzter Zeit wirklich besser gemacht“, so der Designer. „Während manche Updates früher nur Texturvergrößerungen und Sharpen-Filter waren, fehlt das in neueren Titeln oft der tiefere Eindruck.“
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