Capcom plant jährliche Resident Evil-Veröffentlichungen; Remakes als Finanzierungsweg
Capcom steckt offenbar mitten in einer Neuausrichtung: Die Resident-Evil-Reihe soll künftig jährlich erscheinen, und Remakes sollen das Tempo erst möglich machen – finanziert durch die wiederkehrende Nachfrage nach bewährten Stories.
In einem Gespräch mit GameInformer erläutert Masachika Kawata, wie Remakes den Prozess unterstützen und gleichzeitig die Tür zu mutigeren, neuen Projekten öffnen könnten. Dem Plan zufolge wäre ein vollständiges Jahres-Update der RE-Reihe eine enorme Aufgabe, weshalb die Remakes als Hebel dienen, dieses Ziel realistischer zu gestalten.
Der Producer betont, dass Remakes genauso wichtig seien wie die Haupttitel – sie ermöglichen es dem Team, sich herauszufordern und die eigene Craftsmanship zu schärfen. Zudem sei Capcom dank der aktuellen Wirtschaftsressourcen in einer Position, neue Inhalte wie Pragmata zu entwickeln, während gleichzeitig bekannte Franchises am Laufen gehalten werden.
GamesRadar verweist darauf, dass der Spielraum für REMAKE-Aktionen nach diesem Jahr eventuell enger wird, insbesondere nach dem diesjährigen Code Veronica-Remake. Die REMAKE-Palette reicht von späten Höhepunkten bis hin zu eher gemischten Rezeptionen bei Titeln wie RE0, RE5 und RE6, wobei einige Stimmen argumentieren, dass das Remaken auch fragwürdige Spiele zu besseren Erfahrungen umformen kann. In diesem Kontext bleibt unklar, wie Capcom die Balance aus Remakes und neuen IPs künftig konkret umsetzt.
Takeaway: Die Perspektive klingt nach einer Strategie, die Spielerinnen und Spieler künftig häufiger mit Resident Evil versorgt – und zugleich den Fokus auf hochwertige Remakes legt, während Kapital in neue Projekte wie Pragmata fließt.
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