Black Flag Resynced übertrifft Erwartungen in zwei Wochen trotz Entlassungen

Zwischen Glanz und Konflikt: das jüngste Assassin’s Creed-Remake wirkt wie ein wirtschaftliches Puzzle aus Erfolg und Personalfragen – Ubisoft meldet, dass Black Flag Resynced in zwei Wochen die jährlichen Erwartungen übertroffen hat, kurz nachdem Teile des Teams entlassen wurden.

Das Remake von Vantage Studios verkauft sich offenbar prächtig: Berichte sprechen von 2 Millionen Kopien am ersten Tag, während ein aktueller Finanzbericht von starkem Start spricht, der das Projekt insgesamt stützt.

Ubisoft-CEO Yves Guillemot hob den vielversprechenden Start hervor und betonte, dass das Spiel die bislang höchstbewertete Assassin’s-Creed-Erfahrung seit dem Original Black Flag liefere. Die Reaktion der Spielerinnen und Spieler erscheint demnach positiv, auch wenn der Kontext der Entwicklung weiter nachhallt.

Gleichzeitig rücken Personalfragen in den Vordergrund: Bei Ubisoft Barcelona wurde Wochen vor dem Release knapp ein Drittel der Belegschaft entlassen, Teil einer größeren Welle von Entlassungen. Das Studio hatte zuvor an der Unterwasser-Abschnitten gearbeitet und damit einen Beitrag zur tech-/Gameplay-Arbeit des Remakes geleistet.

Die Kritik am Remake fällt gemischt aus: Day-One-DLC, vereinfachte Schwertkämpfe und ein In-Game-Shop werden diskutiert. PC Gamer bezeichnete das Spiel als gut gemacht, aber letztlich unnötig – es verliere mehr, als es gewinne.

Für Nostalgiker bietet das Remake neue Inhalte, während die Originalfassung weiterhin existiert. Der Erfolg des Projekts deutet darauf hin, dass der Ruf des Originals eine Neuauflage auch unter schwierigen Rahmenbedingungen tragen kann.


Quelle: Zum Originalartikel

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