Star Wars Zero Company bleibt linear – Romance-Optionen und Verzweigungen ausgeschlossen
In einer Branche, die gerne mit Verzweigungen und Romantik experimentiert, setzt Star Wars Zero Company auf eine klare Linie: Die Geschichte verläuft linear von Anfang bis Ende.
Das strategische Taktik-RPG von Bit Reactor will vor allem durch Erzählung, filmische Cutscenes und charakterbasierte Momente überzeugen. Man erlebt große, gut produzierte Zwischensequenzen, kann mit seinen Mitstreitern reden und das Squad-Feeling durch Anpassung und Aufrüstung stärken. Überraschung dabei: Verzweigte Handlungsstränge oder Romance-Optionen sucht man vergeblich.
Früher in diesem Jahr sprach Ted Litchfield mit dem Narrative Director Aaron Contreras darüber, dass Bit Reactor echte Reibung zwischen den Figuren anstrebt, das Spiel aber dennoch kein "persönliches Fantasie-Spiel" sein soll. Die heute bestätigte Q&A betont erneut: Keine Romantik-Systeme oder Verzweigungen. Die Geschichte bleibt kinoreif, auch wenn Geschick und Strategie im Kern entscheidend sind.
Warum das Ganze trotzdem spannend sein könnte? Einzelne Story-Momente können sich je nach Squad verändern, doch der grobe Verlauf bleibt gleich. Die Endung dürfte bei allen Spielern weitgehend identisch ausfallen. Und ja, das Spiel setzt auf Permadeath – dieser kann aber optional abgeschaltet werden, falls ihr es etwas weniger brisant wollt.
Auf dem Schlachtfeld dürft ihr zurzeit vier Operatoren in euer Star Wars Zero Company-Team aufnehmen, darunter der cyborg-sportler Kabb Uppercut, der Mandalorianer Cly Kullervo und die Jedi-Schülerin Tel-Rea Vokoss. Mit dem Disney-Budget wird der Fokus klar auf Storytelling gelegt, was trotz der linearen Struktur vielversprechend wirkt. Wenn das Setting gelingt, dürfte die Linearität die Spannung kaum schmälern; schließlich zählt doch, wie gut das Spiel die Schwelle von Strategie, Charakterbindung und Risiko-Mehraufwand eines Permadeaths meistert.
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