Doom gehört zu den 25 einflussreichsten Werken amerikanischer Kultur laut der Washington Post

Eine unerwartete, aber bedeutende Anerkennung trifft Doom, den 1993er-Klassiker: Die Washington Post listet Doom als einen der 25 einflussreichsten Werke amerikanischer Kultur.

Zum Anlass des 250. Jubiläums der Vereinigten Staaten hat die Post eine vielseitige Liste veröffentlicht, die von Thomas Paine bis zur Nationalhymne reicht und auch Levi's Jeans, Mickey Mouse und die Aufnahmen von Robert Johnson umfasst. Doom steht dabei als Repräsentant der Videospielära der Jahre 1986-1995.

Für Doom setzte sich die Dekade 1986-1995 gegen konkurrierende Großtitel durch, darunter The Joy Luck Club, Do the Right Thing, Die Simpsons, Seinfeld und The Real World.

Die Begründung betont Doom als fundamentale Errungenschaft in der digitalen Unterhaltung: ein 3D-Welt-Erlebnis aus der ersten Person, selbstveröffentlicht und ohne Gatekeeper, das frühe Formen von nutzergeneriertem Content bereitstellte; Entwickler John Carmack lieferte die Werkzeuge zum Aufbau eigener Ecken der Hölle.

Hinzu kommt eine weitere Anerkennung: Im Mai wurde der Doom-Soundtrack in die nationale Playlist der Library of Congress aufgenommen.

Kulturkritiker Philip Kennicott erläutert, dass es sich nicht um eine 'Best-of'-Liste handelt, sondern um eine Folge historischer Wegmarken – eine Art Autobiografie der Kultur, imperfect und unfinished.

Für die Community bedeutet das: Dooms Vermächtnis zeigt, wie Teilen, Modding und räumliches Erkunden in Spielen eine neue kulturelle Sprache formen können.


Quelle: Zum Originalartikel

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