Bobby Prince: Doom- und Wolfenstein-3D-Komponist ist gestorben
Eine stille Melodie aus der PC-Ära verstummt: Bobby Prince, der legendäre Komponist hinter Doom und Wolfenstein 3D, ist gestorben. Er verstarb am 16. Juni im Alter von 81 Jahren, wie eine Traueranzeige bei Legacy bestätigt.
Prince prägte Soundeffekte und Musik für dutzende klassische PC-Titel, darunter Doom, Doom 2 und Wolfenstein 3D. Doms Soundtrack gilt als eine der bekanntesten Spielkompositionen und wurde in die National Recording Registry der Library of Congress aufgenommen — vollgepackt mit Hommagen an damals en vogue Heavy-Metal-Bands wie Metallica, Judas Priest und Diamond Head.
Sein Wirken erstreckte sich über id Software, Apogee und 3D Realms in den 1990er Jahren. Weniger bekannte Titel umfassen Blake Stone, Bio Menace und Teile der Commander Keen-Plattformer. Außerdem arbeitete er mit Lee Jackson an Duke Nukem 3D und Rise of the Triad zusammen.
In der Szene wurde Prince als Lehrer, Mentor und Freund gewürdigt. Tom Hall, Mitbegründer von id Software, betonte sein bleibendes musikalisches Erbe, während andere Branchenvertreter seinen freundlichen, kreativen Charakter hervorhoben. Die Nachricht erinnert daran, wie Sounddesign das Spielerlebnis prägt und eine fragile Brücke zwischen Innovation und Popkultur schlägt.
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