34BigThings erlangt Unabhängigkeit von Embracer – neue Ära für Italiens zweitgrößtes Studio
34BigThings, der Studio-Name hinter Carmageddon: Rogue Shift, geht wieder eigenständig an den Start. Nach sechs Jahren unter dem Embracer-Dach übernimmt Mitgründer Valerio Di Donato die volle Eigentümerschaft und führt das Studio künftig zusammen mit Giuseppe Enrico Franchi sowie dem neuen Chief Financial Officer Daniel Giagnorio.
Unter Embracer wuchs das Team auf mehr als 70 Mitarbeitende an; zu den früheren Veröffentlichungen zählen Redout, Mars or Die! und Otto. Die Rückkehr zur Unabhängigkeit soll dem Studio neue Freiheit geben, Projekte zu wählen, Ressourcen flexibler zuzuordnen und schneller auf externe Chancen zu reagieren.
Di Donato würdigt Embracer für die unterstützende Struktur und Stabilität, die dem Studio geholfen habe, zu wachsen. Franchi betont, dass die Rückkehr zur Unabhängigkeit absolute Autonomie bedeuten werde, wie man die eigene Struktur, die Projekte und den Entwicklungsansatz gestaltet. Die Rückkehr zu eigenem Kurs eröffnet dem Team neue Möglichkeiten, Prioritäten klar zu setzen.
Die Situation außerhalb des Studios bleibt vage: Es ist unklar, ob Embracer 34BigThings im Zuge von Umstrukturierungen aktiv verkauft hat; der Preis der Rückgabe der Unabhängigkeit wurde nicht offengelegt. Für Franchi ist die Unabhängigkeit selbstredend, unabhängig von externen Gesprächen.
Ausblick: Die neue Führung plant laut eigener Ansage einen großen Titel später in diesem Jahr, basierend auf einer der weltweit bekanntesten IPs. Zudem ist eine weitere Großproduktion für 2027 vorgesehen, gefolgt von einem weiteren bahnbrechenden Projekt für 2028 – eine deutlich volle Pipeline.
Der Kontext: Embracer hat in den letzten Jahren mit Entlassungen, Studio-Verkäufen und mehreren Restrukturierungen zu kämpfen. Ob 34BigThings' Schritt ein Hinweis auf weitere Veränderungen im Konzern ist, bleibt offen; die Rückkehr zur Unabhängigkeit könnte jedoch Signalwirkung für andere Teams haben.
Was bedeutet das für Spieler? Mehr Flexibilität in der Studio-Planung kann zu mutigeren IP-Entscheidungen und beschleunigter Innovation führen – oder zu längeren Entwicklungszyklen, je nachdem, wie Ressourcen verteilt werden. Auf jeden Fall setzt 34BigThings jetzt klare Akzente und eine ambitionierte Roadmap.
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