Ubisoft unter Druck: Französische Gewerkschaften rufen zu massiven internationalen Streiks auf

Gaming-Szene in Bewegung: Frankreichs Gewerkschaften geben Ubisoft einen scharf formulierten Warnschuss und drohen mit einem massiven internationalen Streik, während der Publisher Studios schließt und Jobs streicht.

Fünf unabhängige Gewerkschaften in Frankreich bündeln ihre Kräfte gegen die geplanten Standortschließungen und Arbeitskürzungen bei Ubisoft. Die Bewegung formiert sich als Reaktion auf Umstrukturierungen, und die Fronten erscheinen eindeutig: Wer Verantwortung trägt, muss sich Fragen stellen.

Inhaltlich richten sich die Vorwürfe gegen das Management: Lügen, Rechtsverstöße und eine Kommunikation, die die Belegschaft wie Kinder behandelt, so die Darstellung der Initiative: "Wir werden wie Kinder behandelt" – ein zentraler Punkt in den Forderungen.

Der Hintergrund: Ubisoft versucht offenbar, Studios zu schließen und Stellen abzubauen, was die Branche in Frankreich wie weltweit mit Sorge beobachtet. Die Gewerkschaften setzen damit ein deutliches Zeichen, dass Arbeitnehmervertretung in der Gaming-Industrie wieder an Bedeutung gewinnt.

Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das: Es könnten Auswirkungen auf laufende Projekte auftreten, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen und mögliche Streikaktionen auf bevorstehende Titel bzw. Releases auswirken. Die Situation zeigt, wie arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen die Spielwelt außerhalb des Bildschirms beeinflussen können.


Quelle: Zum Originalartikel

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