Nintendo Switch 2 im Check: Ein halbes Jahr im Dauerbetrieb – Liebe oder nur ein teures Upgrade?

Januar 2026. Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, die Plätzchenvorräte erschöpft, aber eine Sache glüht in meinem Wohnzimmer immer noch ununterbrochen: Die Nintendo Switch 2. Nachdem wir jahrelang auf Basis von verschwommenen Patentzeichnungen und dubiosen Leaks aus chinesischen Fabriken spekuliert haben, ist das gute Stück nun seit dem Release im Jahr 2025 Realität.

Zeit für eine Bestandsaufnahme: Hat Nintendo den Magie-Trick noch mal geschafft, oder ist die neue Konsole nur eine aufgepumpte Version des Vorgängers?


1. Die Hardware: Endlich kein "Pixel-Matsch" mehr am 4K-TV

Machen wir uns nichts vor: Die alte Switch war am Ende ihrer Kräfte. Wer 2024 versucht hat, aktuelle Titel auf einem 65-Zoll-Fernseher zu spielen, brauchte danach erst mal einen Termin beim Augenoptiker. Die Switch 2 hat hier dank Nvidia DLSS-Unterstützung endlich den Sprung in die Neuzeit geschafft.

"Wenn man zum ersten Mal ein Zelda in flüssigen 60 FPS und 4K-Upscaling sieht, fühlt es sich an, als hätte man nach Jahren im Nebel endlich die Brille geputzt."

Besonders cool: Die Abwärtskompatibilität. Dass meine alten Module und digitalen Käufe einfach so funktionieren (und teilweise sogar besser laufen), ist für Nintendo-Verhältnisse fast schon ein Wunder. Danke dafür, Nintendo!

2. Die Spiele-Releases: Das Line-up war kein Scherz

Was nützt die beste Hardware ohne Software? Das erste halbe Jahr war ein regelrechtes Feuerwerk. Wir hatten:

  • Super Mario Odyssey 2: Ein Meisterwerk. Die neuen Verwandlungen und die gigantischen Welten zeigen erst jetzt richtig, was die Hardware kann.
  • Metroid Prime 4: Beyond: Ja, es existiert wirklich! Und das Warten hat sich gelohnt. Die Atmosphäre auf den fremden Planeten ist so dicht, dass man beim Spielen fast vergisst zu atmen.
  • Mario Kart X: Der Klassiker für jede Party. Die neuen "Zero-Gravity-Strecken" fordern meinen Gleichgewichtssinn mehr heraus als ein Abend auf dem Oktoberfest.

3. Markt-Check: Wo sind all die Konsolen hin?

Die schlechte Nachricht für alle, die noch keine haben: Auch Anfang 2026 ist die Switch 2 immer noch schwerer zu finden als ein ehrliches Wort in einer Wahlkampfdebatte. Die Scalper-Bots haben zwar dank neuer Gesetze etwas mehr Gegenwind, aber die Nachfrage ist einfach astronomisch. Nintendo kommt mit der Produktion kaum hinterher, was natürlich auch an den extrem hohen Verkaufszahlen in den USA und Japan liegt.

4. Meine ehrliche Meinung: Der "Nerd-Faktor"

Ist alles perfekt? Nicht ganz. Die Akkulaufzeit im Handheld-Modus bei grafisch aufwendigen Titeln ist... sagen wir mal: überschaubar. Wer im Zug länger als drei Stunden zocken will, braucht eine Powerbank, die groß genug ist, um ein Kleinfahrzeug fremdzustarten. Und ja, der Preis für die neuen Module hat einen ordentlichen Sprung gemacht.

Aber: Das Gefühl, eine Nintendo-konsole einzuschalten und sofort Spaß zu haben, ohne erst mal drei Gigabyte an Datenschutzbestimmungen wegzuklicken, ist unbezahlbar. Nintendo hat den Fokus auf das Spielen behalten und nicht auf das Verwalten einer Multimedia-Station.

Fazit: Ein Must-Have für 2026?

Die Switch 2 ist genau das, was wir uns erhofft haben: Eine konsequente Weiterentwicklung eines genialen Konzepts. Sie ist keine Revolution, die das Rad neu erfindet, aber sie macht das Rad verdammt viel runder und schneller.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon eine Switch 2 ergattern können oder wartet ihr auf das erste "OLED-Pro-Modell", das garantiert 2027 angekündigt wird? Schreibt es mir in die Kommentare!


Euer Muttonchops – der jetzt wieder in Metroid Prime abtaucht.